Der Mensch hat viele Träume in seinem Leben, doch als Verbraucher kosten diese in den meisten Fällen auch viel Geld. Daher lassen sich diese Wünsche nur erfüllen, wenn man über die finanziellen Möglichkeiten verfügt. Nun kann man sich sein Geld unters Kopfkissen oder aufs Sparbuch packen und es dort stetig anhäufen, wird aber mit dieser Methode letztendlich nicht viele seiner Wünsche erfüllen können. Eine andere Variante wäre die Investition in lukrative Geldanlagen.

Doch nicht jede Anlage ist auch für jeden Sparer geeignet. Abhängig ist dies vor allem von der persönlichen Situation und den Zielvorstellungen des Anlegers. Ist man beispielsweise gerade mit der Schule fertig und steht am Anfang seiner Ausbildung, zählen erst einmal andere Dinge, als, wenn man bereits einige Jahre im Berufsleben tätig ist und eine Familie zu versorgen hat.

Für Berufseinsteiger

Als Berufseinsteiger ist es erst einmal wichtig, seine persönlichen Risiken abzusichern. Dazu zählen neben den Pflichtversicherungen wie die Krankenversicherung, vor allem die Absicherung der Folgen aus Unfällen oder Krankheiten. Kann man beispielsweise aufgrund der Folgen einer Krankheit seinen Beruf nicht mehr ausüben, kommt die Berufsunfähigkeitsversicherung für die Folgen auf. Erst, wenn dies abgesichert ist, sollte man sich um den Aufbau eines Notgroschens kümmern. In diesem Lebensabschnitt ist es sinnvoller kurzfristige Sparformen, wie Festgeld zu wählen, da man sich sicher erst einmal kurzfristige Träume, wie die Einrichtung der ersten Wohnung erfüllen möchte. Daneben sollte aber auch schon an eine adäquate Altersvorsorge gedacht werden. Je früher man eine private Rentenversicherung abschließt, desto höher ist der Kapitalbetrag auf den man im Alter zugreifen kann. Zudem unterstützt Vater Staat dieses Vorhaben, indem er diese Maßnahme fördert. Der Sparer profitiert von Steuerersparnissen und Zulagen sowie alle unter 25 Jährigen vom sogenannten Berufseinsteiger-Bonus.

Für Familien

In späteren Lebensabschnitt, man hat den Partner fürs Leben gefunden und der erste Nachwuchs ist unterwegs, stehen ganz andere Bedürfnisse im Vordergrund. Zuerst einmal sollte wieder an die Absicherung gedacht werden. Nun muss man nicht mehr nur für sich denken, sondern auch an seine Familie. Dazu gehört insbesondere, dass diese beim Todesfall des Hauptverdieners hinreichend finanziell versorgt ist. Eine Risikolebensversicherung ist also unumgänglich. Daneben sollte man sich ein entsprechendes finanzielles Polster für die spätere Ausbildung der Kinder zulegen. Eine Ausbildungsversicherung ist hierfür eine Möglichkeit. Denkt man nun daran sich um die Finanzierung des lang ersehnten Eigenheims zu kümmern, sollte auch hier im Vordergrund stehen, dass der Haupteinkommensbezieher entsprechend abgesichert ist. Kommt dieser irgendwann in die Lage seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können, kommt man sonst eventuell in die Bedrängnis seine Kreditraten nicht mehr zahlen zu können. Außerdem sollte bei der Immobilienfinanzierung daran gedacht werden, dass nach Zahlung aller Verpflichtungen immer noch ein finanzielles Polster für Eventualitäten übrig bleibt. Dieses kann man beispielsweise in Form von Tagesgeld anlegen, um so im Fall des Falles schnell darauf zugreifen zu können. Tendenziell ist für Familien besser in sichere Sparanlagen zu investieren, denn auch eine kleinere Rendite kann im Laufe der Zeit zu einer beachtlichen Summe anwachsen. Wer in diesem Stadium noch keine private Altersvorsorge hat, sollte spätestens jetzt dafür sorgen. Insbesondere für Familien eignet sich die Riester-Rente, da man für jedes seiner Kinder vom Staat noch eine Extrazulage von bis zu 300 Euro jährlich erhält. Dies zusätzlich zum Eigenheim stellt eine perfekte Kombination dar.

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